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«Wie schreibe ich das aber auf?»

Dominic Oppliger

Der Text war zuerst ein Auskotzmoment: es war ein einziges Rumnörgeln und der Text super nihilistisch, und diese Stimmung hat mich selber gelangweilt.. Ich merkte: etwas muss passieren, damit sich der Stoff anders entwickelt. Doch was?

...

Ich habe vor vier Jahren mit diesem Text angefangen, damals schrieb ich für die Fabrikzeitung eine Fortsetzungsgeschichte. Schon lange wusste ich, dass ich vom Leben auf Tour erzählen will. Rein faktisch ist «auf Tour sein» ein Musiker:innen-Traum, aber es entpuppte sich für mich oft überhaupt nicht als Traum. Ich hatte immer den ganzen Rucksack aus dem Alltag mit, alles, was ich eh schon mit mir rumschleppte. Auch unterwegs war ich immer noch der gleiche, hatte immer noch die gleichen Sorgen, auch wenn der Ort ein anderer war. Diese Tourerfahrung wollte ich in einer Geschichte verarbeiten.

Ich schrieb auch bereits eine Vorgängergeschichte. In dieser erzähle ich von einem Musiker, der mitten im Konzert von der Bühne abhaut – weil ihm dieses Konzertspielen nicht das gegeben hat, was er sich erträumt hat. Ich merkte: an diesem Stoff will ich weiterfahren und ich begann von neuem.

Das Touren und Reisen, diese Desillusionierung, die Sämi erfährt, bilden die eine Seite von «giftland». Die andere Seite sind die USA-Erfahrungen. Die biografischen Teile, die in den Text geflossen sind, liegen denn auch hier: Ich war in den USA für ein Austauschjahr, ich war einmal lange auf US-Tour, und diese Orte wollte ich noch einmal besuchen, da ich noch so viele Fragen hatte. Ich wollte nicht alles beantworten, sondern ich spürte: ich habe noch nicht alles abgeschlossen.

Welche Fragen ich hatte? Es waren Fragen wie: Was habe ich eigentlich für ein Problem mit dem Unterwegssein? Ich spürte das ganz stark auf der US-Tournee – ich wurde einfach nicht glücklich mit diesem ständigen Umherreisen. Wir machten damals eine krasse Tour mit 51 Konzerten, in Clubs, von denen ich sogar die Namen kannte, so bekannt waren die. Ich habe auch viel Cooles erlebt, aber es blieb ein komischer Nachgeschmack hängen.

Dieses Gefühl war mir schon von früheren Reisen bekannt, die nichts mit Musik zu tun hatten. Nach der Matura bin ich mit zwei Freunden durch Skandinavien gereist – und schon einen Monat früher als geplant bin ich wieder nach Hause geflogen, weil es mir usghenkt hat. Vielleicht hatte ich Zuhause schlicht zu viele ungelöste Sachen, und ich kam gar nie an den Punkt, an dem ich mir sagen konnte: alles ist jetzt egal, ich bin jetzt zwei Monate lang weg, und schalte alles ab.

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Auf der US-Tour habe ich auch meine Gastfamilie besucht, es war das erste Mal, dass ich sie wieder gesehen habe, nach fast zehn Jahren… Da gab es ein paar strube Begegnungen. Der eine Sohn der Familie verpflichtete sich für die Army und studierte in Westpoint, weil er andernfalls nur von mittelmässigen Unis aufgenommen worden wäre. Bei meinem Besuch war er gerade im Einsatz im Nahen Osten.

Ich war 17, 18, als ich im US-Austauschjahr war, George W. Bush wurde gerade gewählt, ein paar Monate vor 9/11 kehrte ich zurück. Damals nahm ich nicht in vollem Umfang wahr, in welchem sehr konservativen Umfeld ich eigentlich gelandet bin. Zehn Jahre später habe ich es gecheckt.

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Ich wollte schon immer schreiben, habe schon immer geschrieben. Aber meine Sprache hängt eng mit der Musik zusammen.

2010 habe ich entschieden, dass ich nicht mehr auf Englisch singen will. Ich war auf Tour, spielte mit irgendeinem amerikanischen Singer/Songwriter, der wie so viele in jenen Jahren in Berlin hängengeblieben ist, ein Wohnzimmerkonzert. Es war eigentlich ein ganz langweiliges Konzert, ich spürte aber, dass seine 08/15-Songs sprachlich so viel reicher waren als meine Slogan-Songtexte.

Und so entschied ich, für meine Band Doomenfels Texte auf Schweizerdeutsch zu schreiben. Die Stellenwert der Texte in der Musik blieben aber klein, sogar meine Bandkollegen interessierten sich nicht unbedingt für diese Texte. Mir fehlte der Austausch – und in der Stimmung, die über meine Musik transportiert wurde, fehlte der Humor. Wenn ich Humor reinbringen wollte, wirkte es immer arrogant, oder prätentiös, das habe ich nie geschafft. Ich musste es auf einem anderen Weg probieren.

Während meinem Studium an der ZHdK – ich machte den Master Transdisziplinarität – merkte ich, dass ich beim Schweizerdeutsch bleiben wollte. Zunächst machte ich vor allem Performancesachen und begann eher beiläufig, an einem Text zu schreiben. Irgendwann merkte ich, dass in diesem Text ganz viele lose Enden meiner Suche zusammenkamen und verknüpft wurden. Aus ihm wurde schliesslich «acht schtumpfo züri empfernt».

Ich schrieb damals Erinnerungen auf Schweizerdeutsch auf, spürte aber, dass es mich viel stärker interessiert, diese Erinnerungen zu biegen. Ich stellte Fragen: Was wäre, wenn jetzt genau das Gegenteil eingetreten wäre, wenn eine Figur anders gehandelt hätte als sie es eigentlich macht… Wie schreibe ich das aber auf?

Ich fand damals im Brocki «ter fögi ische souhung» von Martin Frank, ich begann zu lesen, und ich wusste: so muss man das aufschreiben. Durch das exotisierte Schriftbild weiss man zunächst gar nicht, was da steht. Aber die Stimme im Kopf ist so laut, und sie wird so fast zu meiner Stimme. Als Leser:in wirst du ungewollt involviert in die Handlungen dieser Figuren, das ist mir mega eingefahren.

Angelehnt an dieses Buch begann ich mit Mundartschreiben. Ich wollte die Sprache so stark exotisieren, dass man die Worte des Textes erst laut – beziehungsweise im Kopf – aussprechen muss. Bei anderen Mundarttexten mit gängigeren Notationen passiert das auch, aber bei jener von Martin Frank geht es nochmals einen Schritt tiefer.

Ursprünglich war «acht schtumpfo züri empfernt» als Sprechtext geplant, erst nach dem Studium habe ich es dem Verlag geschickt. Ich erhielt auch Rückmeldungen von Personen, die nicht Schweizerdeutsch sprechen. Wenn sie das so lesen, sagten sie, dann hören sie ihre Stimme Schweizerdeutsch sprechen.

Diese Haltung von wegen: ich mache es in meiner Sprache, stimmt für mich nach wie vor. Wenn ich einen Text auf Deutsch schreibe, habe ich oft das Gefühl, dass ich etwas nachahme. Wenn ich Mundart schreibe, habe ich dieses Gefühl nicht.

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Bei «giftland» war lange unklar, was aus dem Text eigentlich werden sollte: Wird es überhaupt ein Buch oder nicht?

Ich arbeitete auch monatelang nicht mehr am Stoff. Denn es war Corona, ich wurde zum zweiten Mal Vater, ich arbeitete als Assistent an der ZHdK – das war auch sehr intensiv, mit den Lockdown-Sachen und den zwei kleinen Kindern zuhause.

Zentral war eine sechswöchige Residenz in Stein am Rhein. Vor dieser Zeit legte ich den Stoff bewusst weg, aber als ich dort war, spürte ich: ich komme nicht in die Gänge.

Ich stellte mir eine Aufgabe: Der Text war komplett in der ersten Person geschrieben, und ich schrieb den ganzen Text in die dritte Person um. So musste ich alles durcharbeiten. Die Aufgabe sollte eher eine Intervention sein, aber gerade in den Actionmomenten klang es aus der Ich-Perspektive im Präsens total blöd. Fast so, als wollte man mit dem Text einen VR-Effekt erzeugen, von wegen: «und er gseht das, gaat gradus, dräit de Chopf…» In der dritten Person fällt das weg, diese komische Stimme, die dir versucht zu sagen, was du mit deinen Augen nun sehen solltest.

Und ich habe Freude daran bekommen.

Zu jener Zeit war «giftland» noch ein viel längerer Text: die Tour machte nur den ersten Teil aus, im Anschluss reist Sämi noch selber in den USA rum, besucht die Gasteltern, trifft noch andere Leute. Das war im Sommer 2021. Und danach passierte wieder viel anderes Zeug.

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Vor einem Jahr besuchte ich das Sogar Theater, dort traf ich Ursina Greuel und Tamaris Mayer, die im Verlag Der gesunde Menschenversand die edition spoken script mitherausgeben, und sie fragten mich: «Sag mal, Dominic, möchtest du eigentlich eine Deadline für dein zweites Buch?» Ich nahm dankend an.

Am nächsten Tag rief Matthias Burki vom Verlag an, wir fixierten einen Zeitplan, und ich bat um ein Vorlektorat. Denn ich wollte inhaltlich nicht selber alles festlegen, bevor nicht jemand anderes gründlich seine Meinung abgegeben hat. Ich konzentrierte mich schliesslich nur auf die Tour, das gibt ja schon einen genug langen Text, denn meiner Meinung nach sollte ein Mundartbuch nicht 600 Seiten lang sein.

Erst dank dem Wecken durch den Verlag wusste ich: ah, das wird ein Buch. Eine Zeitlang hätte es auch ein anderes Projekt werden können – oder etwas, aus dem nichts wird.

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Ich habe einmal eine Performance von Michi Blättler, einem Zürcher Künstler, miterlebt. Ihn kennt man auch als Plakatierer in der Stadt. Das war auf einer Performance-Wanderung von San Keller, bei der verschiedene Personen je 1 Kilometer der Strecke von Glarus hinauf zum Klöntalersee performativ anleiteten. Michi nutzte seinen Kilometer, um die Passstrasse rückwärts hinaufzuwandern, mit einer Wassermelone in der Hand, an der Rückspiegel angebracht waren. In der ersten Kurve kam das Postauto entgegen, er blieb einfach in der Mitte der Strasse, hat es voll durchgezogen… Es war herrlich. Am Ende des Kilometers durften alle ein Stück von der Melone.

Dieses Rückwärtslaufen, diese «silly» Art zu gehen, ist mir sehr geblieben, ich schrieb und schreibe mit Vincent Glanzmann auch eine Geschichte, bei der eine Figur rückwärts geht und eine Wassermelone in der Hand hält. Das wird ein Hörstück, das wir auch live spielen werden.

Ich erzählte dieses Motiv des Rückwärtslaufens Phil Hayes, er sagte mir: «Ja, das passt zum Touren. Denn, wenn du auf der Autobahn aus dem Fenster schaust, siehst du die ganze Zeit, wie sich die Felgen in den Rädern rückwärts bewegen.»

Nun gibt es Szenen im Buch, die ursprünglich vorwärts geschrieben waren und jetzt rückwärts erzählt sind, und auch die Chronologie der einzelnen Szenen habe ich durcheinandergewirbelt.

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Ich hatte in meinen Zwanzigern immer die Idee: Ich brauche einen Job, der mir die Grundkosten des Lebens deckt, damit ich nebenher Musik machen kann. Ich studierte Soziale Arbeit, aber nach dem Abschluss des Studiums lief es recht gut mit der Musik und ich hatte einen derart tollen Teilzeit-Job als Gärtner, dass ich dort geblieben bin. Dann waren auf einmal sechs Jahre seit dem Studiumabschluss vergangen – ich musste in etwas anderes rein.

Von aussen wirkt das vielleicht so, als würde ich mich treiben lassen, als würde ich einfach nehmen, was kommt. Für mich ist es überhaupt nicht so. Ich hatte immer einen Fokus: eine Zeitlang war das die Musik, die mich auch heute immer noch interessiert. Aber seit ich lesen kann, lese ich Bücher. Alles mögliche und jeden Tag. Und es waren immer Texte, in Verbindung mit dem Gesamtauftritt einer Künstler:in, die eine besondere Rolle spielten, egal in welchem Medium, welcher Sparte.

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Ich spiele immer noch Schlagzeug, aber ich wusste schon früh: ich bin nicht der Typ Musiker, der sich technisch weiterbildet, der ständig übt. Eine Musiker:innenausbildung kam für mich gar nie in Frage.

Dieser Moment des Rausches beim Musikmachen hat bei mir nur sehr punktuell stattgefunden. Es musste mehr als nur die Musik stimmen, dass ich in diesen Zustand reingekommen bin, denn ich schaffte den Schritt gegen aussen nur selten. Ich war jeweils stärker beschäftigt mit Sachen wie: ah, meine Ferse schmerzt, oh, der Finger fühlt sich komisch an, uh, das Instrument sitzt nicht richtig, und was soll dieser riesige Schweissfleck. Bis hin zu Sachen wie: Oh nein, jetzt ist diese Person im Publikum. Und dann die Schweisshände. Ich schwitze sehr stark und bei den Rockkonzerten hatte ich immer das Problem, dass mir am Schluss die Schlagzeugstöcke fast weggerutscht sind, und da verkrampfte ich mich immer.

Klar, diese spieltechnischen Kniffe hätte ich ja üben können oder mir irgendwelche Hilfsmittel besorgen können, so dass ich gar nicht in diese Nöte gekommen wäre. Aber eben: das Musikerleben ist nicht meins.

Das finde ich das Coole am Text: ich kann diese Dinge beschreiben, kann schreiben, dass solche Fragen in diesen Situationen oft die wichtigeren Rollen einnehmen.

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Von Motorpsycho gibt’s das Album «Timothy’s Monster», zu jener Zeit, als ich auf Tour gewesen bin, war das eines meiner Lieblingsalben, ich höre es heute noch sehr gern. Es verkörpert so viel von meiner Faszination für amerikanisch inspirierten Indierock und romantisiert auf eine gewisse Art und Weise das US-Slacker-Indietum. Auf dem Album wirkt alles so loose, so hingeschmissen, und gleichzeitig so liebevoll ausgearbeitet.

Eigentlich wollte ich diesem Album entlang schreiben, jeder Song sollte die Mutter eines Kapitels sein. Das ging nicht ganz auf, auch wegen Thematiken, auf die ich gar keine Lust gehabt habe, aber ein paar Songs stehen noch hinter den Kapiteln. Und natürlich der Titel. «giftland» hat so viele Dimensionen, an die ich im Text gut anknüpfen konnte: Es geht um die Erfüllung eines Traums, um ein so grosses Geschenk, um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und so weiter. Und gleichzeitig dieser vergiftete Boden in diesem kolonisierten Land, die vergifteten Empfindungen von Sämi während der ganzen Tour, die Leere, die er empfindet.

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Im Text gehts zwar um Gitarrenmusik, doch ich wollte das Buch nicht für eine Subkultur schreiben, das war eine der grossen Herausforderungen. Es soll auch für jene zugänglich sein, deren musikalischer Horizont in dieser Richtung bei Nirvana endet.

Bei meinen Lesungen werden mich Papiro am Synthesizer oder Anuk Schmelcher am Harmonium begleiten. Ihre Musik ist für mich gleichzeitig zugänglich und nerdig. Ich stelle sie mir in Kombination mit meinem Lesen stimmig vor. Ich lese ja relativ monoton, mache keine Sprachkunst. Eher gleicht es einem Fluss, der vielleicht zunächst sehr schnell wirkt, aber irgendwann ist man dann drin. Und da der Text fast wie ein Drone wirkt, kann man auch mal abschweifen. Der Fokus darf wechseln, die Stimme kann zugunsten der Musik in den Hintergrund treten…

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Du fragst nach weiteren Tipps fürs Schreiben, nach Workarounds? Ich bin grosser Fan von einem gewissen Peter Elbow, der sagt: das Wichtigste ist: Du musst die Leute zum Schreiben bringen. Bevor sie nichts geschrieben haben, haben sie auch kein Material, mit dem sie arbeiten und das sie formen können. Sie müssen erstmal herausfinden, was dieses Material überhaupt ist. Vorher bringt alles Fantasieren nichts. Das ist oft die erste Hürde.

Was ich oft mache, sind Free Writing-Sequenzen, damit man in die Tätigkeit reinkommt und etwas aufs Blatt kommt. Du schreibst etwa fünf Minuten lang ohne abzusetzen. Diese Sequenzen haben verschiedene Funktionen: man kann den Kopf leeren, man kann nachdenken, man kann ausprobieren. Man kann sich auch erlauben, Fehler zu machen und das, was man schreibt, nicht allzu ernst zu nehmen. Vielleicht nimmt man davon am Ende einen Satz mit, vielleicht nicht.

Für mich funktioniert das gut, beispielsweise dann, wenn ich hier im Atelier bin und nicht richtig in die Gänge komme. Wenn ich mir sage: komm, jetzt schreib einfach mal eine A4-Seite voll, das dauert so 10 Minuten, dann bin ich drin. Eigentlich mache ich das täglich. Es geht immer darum, sich selber zu überlisten.

Weiter: Du solltest nie vergessen, dass du auch von Hand schreiben kannst. Denn am Computer bist du immer gleich im Editiermodus. Noch während du daran bist, den ersten Satz zu schreiben. Das ist oft ein Problem. Denn wie gesagt: du brauchst Material. Wenn kein Material auf dem Tisch ist, kannst du keine Skulptur bauen.

Es geht auch darum, Hemmungen zu verlieren, damit du deinen Text anderen Leuten zeigen kannst. Es ist sinnlos, wenn du beispielsweise mit Lektor:innen und Gegenleser:innen nicht Klartext reden kannst – und sie nicht mit dir. Oder wenn du den Text erst dann andern zeigst, wenn er für dich schon in Stein gemeisselt ist. Natürlich müssen es die richtigen Kreise sein, in denen du dich exponierst, denn es kann auch destruktiv sein. Es gibt beim Schreiben und in der Literatur generell so starke Vorstellungen von richtig und falsch und so viele Vorgeschichten aus der Schule werden in Form von Selbstkonzepten herumgetragen.

Das gilt es alles immer wieder abzuschütteln, weil es nur bedingt mit Schreiben zu tun hat – oder eben mehr mit Markt und Literaturwelt als mit einer künstlerischen Praxis des Schreibens und Erzählens.

Schlussendlich sollte es in Texten aber immer um Verständlichkeit gehen: Je mehr das Werk für sich spricht und keine Erklärungen braucht, desto stärker ist die ästhetische Erfahrung. Dann brauchts auch keine Klappentexte.

...

Beim ersten Text habe ich gar nicht auf die Idee hingeschrieben, dass dies ein Buch wird. Ich hätte nie gedacht, dass der Verlag das annimmt. Beim zweiten Buch hast du natürlich konkrete Vorstellungen: du weisst, was gefragt ist, was es braucht, an welchen Orten du auftreten kannst. Ich kann mir die Feedbacks vorstellen, aber das ist in jeder Sparte so.

Das zweite ist einfach … nicht mehr so frisch wie das Erste? Man kann froh sein, wenn man das hinter sich hat, haha.

Was ich mag

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Dominic Oppligers «giftland» erscheint im Verlag Der gesunde Menschenversand in der edition spoken script.

Termine: 22.3., Helsinki, Zürich; 30.3., Tap Tab, Schaffhausen; 31.3., Progr, Bern; 12.4., Palace, St. Gallen; 13.4., Kraftfeld, Winterthur; 20.4., Neubad, Luzern; 27.4., Royal, Baden

www.dominicoppliger.ch

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